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St. Antonius Klinik GmbH
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41844 Wegberg

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Presse-Artikel

Dr. Zimansky
10. Oktober 2011         Medieninfo       
Medienbüro Müller-Bringmann

Den ganzen Patienten im Blick haben
Dr. Nicola Zimansky ist neue Chefärztin der Inneren Abteilung
Schwerpunkt der Abteilung bleibt die internistische Grundversorgung. Hoch qualifizierte Mitarbeiter und eine hervorragende Ausstattung sorgen für eine sehr gute medizinische Diagnostik und Therapie.Die neue Chefärztin bringt langjährige Erfahrungen in der Inneren Medizin und Geriatrie mit. Das ist wichtig, denn der Anteil der älteren und multimorbiden Patienten steigt immer weiter an. Die Behandlung dieser Patienten bezeichnet Dr. Nicola Zimansky als besondere Herausforderung.

Wegberg – Ein ganzheitliches Therapiekonzept für die Patienten, eine Intensivierung des interdisziplinären Austauschs
sowie eine engere Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten: Dr. Nicola Zimansky hat sich viel vorgenommen. Die neue Chefärztin der Inneren Abteilung der St. Antonius Klinik Wegberg will gleich zu Beginn die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Krankenhauses stellen. „Die Abteilung hat sehr großes Potenzial mit hoch qualifizierten Mitarbeitern und einer sehr guten Ausstattung“, sagt die 49-Jährige. „Ich verfolge ein medizinisches Gesamtkonzept“, erklärt die neue Chefärztin. Sie hat nicht nur breit gefächerte Erfahrungen in der internistischen Diagnose und Therapie gesammelt, sondern auch im geriatrischen Bereich. „Die Menschen werden immer älter und damit steigt auch der Anteil an dementen und multimorbiden (mehrfach erkrankten) Patienten“, erklärt Zimansky. „Gerade diese Patienten benötigen eine ganzheitliche Versorgung und Betreuung. Da sind komplexere Therapieansätze nötig.“

Internistische Abteilung deckt die ortsnahe Grundversorgung ab.
Schwerpunkt der Abteilung bleibt die umfassende internistische Diagnostik und Therapie. Ihre Abteilung in der St.
Antonius Klinik bezeichnet Zimansky als wichtige Anlaufstelle für die Menschen der Region. Sie sichere die ortsnahe
Grundversorgung in Bezug auf Erkrankungen der inneren Organe komplett ab. „Die Abteilung verfügt über alles, was
eine solide Innere Klinik ausmacht: zum Beispiel 24-Stunden Notfallambulanz, Magen- und Darmspiegelungen,
Lungenfunktionsuntersuchungen, Lungenspiegelungen, Ultraschalluntersuchungen und endoskopische Schluckdiagnostik. Das Spektrum reicht von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen über die internistische Intensivmedizin bis hin zur Behandlung von Diabetes.“
Als eine ihrer ersten Aufgaben betrachtet Dr. Nicola Zimansky die Gespräche mit den Kollegen und Hausärzten.
Der interdisziplinäre Austausch ist ihr ebenso wichtig wie die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten.
„Vertrauen heißt die Devise. Ich strebe eine enge Kooperation an. Stationärer und ambulanter Bereich sollten noch
besser vernetzt werden.“
Vor ihrem Wechsel zur St. Antonius Klinik Wegberg war Dr. Nicola Zimansky leitende Oberärztin der Geriatrischen Abteilung am Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz. Zu ihren beruflichen Stationen gehören die Rheumatologische
Klinik, Städtische Kliniken Duisburg, das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk sowie die Reha Klinik Schwertbad. Die
Erkelenzerin ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

 
Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820 Abdruck honorarfrei

Kreative Reise in die Vergangenheit


Bewohner des Seniorenheims malen die Geschichte ihres Lebens

 
  • Mitarbeiter des Sozialen Dienstes leiten das Projekt. Zunächst richtete es sich nur an Demenzkranke, mittlerweile machen rund die Hälfte der Bewohner begeistert mit.
  • Die Projektteilnehmer blühen beim Malen regelrecht auf. Sie erinnern sich an die schönsten Momente ihres Lebens und bringen diese mit Acrylfarben auf die Leinwand.
Bunt geht's zu im Seniorenheim!
Claudia Gerichhausen und Oliver Hein vom Sozialen Dienst des Seniorenheims geben den Teilnehmern des Malprojektes Hilfestellung. Foto: Alois Müller/St. Antonius Klinik
Die Bilder sind bunt und versprühen eine ansteckende Fröhlichkeit. Sie erzählen von den schönsten Momenten im Leben – der eigenen Hochzeit oder gemütlichen Urlaubsabenden auf der Trauminsel Mallorca. Seit Anfang des Jahres begeben sich die Bewohner des Altenheims der St. Antonius Klinik in Wegberg auf eine kreative Reise in ihre Vergangenheit. „Die Geschichte meines Lebens“ heißt das Malprojekt unter Leitung von Claudia Gerichhausen, Leiterin des Sozialen Dienstes des Seniorenheims, und Oliver Hein, einem Künstler aus Wegberg, der ebenfalls für den Sozialen Dienst aktiv ist.

Zunächst richtete sich das Projekt nur an die dementen Patienten, berichtet Claudia Gerichhausen. „Wir wollten die Kranken auf der emotionalen Ebene erreichen und ihr Selbstvertrauen stärken.“ Ziel war es, den roten Faden im Leben zu erkennen. Mittlerweile ist die Gruppe aber angewachsen. Gut die Hälfte der rund 50 Bewohner des Seniorenheims haben sich dem Malprojekt angeschlossen und bringen nun mit Acrylfarben und Collagetechnik ihre Erinnerungen auf die Leinwand. „Es ist eine richtige Erzählwerkstatt geworden. Die Maler stacheln sich gegenseitig an, loben sich und eine Anekdote folgt der nächsten. Sie entdecken sich neu, sie lernen dazu. Die Gruppe blüht auf“, fasst es Gerichhausen zusammen. Dabei haben die alten Menschen nicht selten zuletzt in der Schulzeit einen Pinsel in die Hand genommen.

Längst vergessene Erlebnisse tauchen bei manchen wieder aus dem Gedächtnis auf. So zeigt eine Collage zum Beispiel eine Kindergruppe, die sich um einen alten Ofen scharrt. „Eine Teilnehmerin unseres Malprojektes erzählte uns begeistert, wie sie als Kind immer zur Nachbarin ging und sich dort alles versammelte, weil diese den Kindern Märchen erzählte. Das Bild verschönert nun wie viele andere Werke das Seniorenheim. Überhaupt sieht es bei uns auf den Stationen nun viel farbenfroher aus,“ sagt die Leiterin des Sozialen Dienstes.

Bei den dementen Bewohnern lässt sich der Verfall langfristig nicht aufhalten. Die Fertigkeiten des Malens verändern sich. „Wir haben schon erlebt, dass nach einiger Zeit nur noch die Umrisse eines Vogels gemalt werden konnten. Einige Wochen später sah man nur noch abstrakte Formen und Muster“, so Claudia Gerichhausen. Dennoch ist sie vom Nutzen des Malprojektes überzeugt. „Durch ihre Werke fühlen sich die Patienten nützlich und wertvoll. Sie können sich mit ihren Mitteln ausdrücken und bis zuletzt schöpferisch tätig sein.“
 
 
 
 
 
11. August 2011: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820
Hoffentlich ist nichts gebrochen!
Gleich wissen die Schüler der Erich Kästner-Grundschule was Anton fehlt: Annemarie Hofer, stellvertretende Leiterin der Röntgenabteilung, legt dem Teddy-Bären eine Bleischürze um und röngt ihn. Foto: Alois Müller
Hoffentlich ist nichts gebrochen! Gleich wissen die Schüler der Erich Kästner-Grundschule was Anton fehlt: Annemarie Hofer, stellvertretende Leiterin der Röntgenabteilung, legt dem Teddy-Bären eine Bleischürze um und röngt ihn. Foto: Alois Müller
Mit Teddy-Bär Anton den Klinikalltag erleben
Kindergartenkinder und Grundschüler lernen St. Antonius Klinik in Wegberg kennen

 
  • Ärzte und Schwestern zeigen Kindern die einzelnen Abteilungen von der Ambulanz bis zur stationären Aufnahme und nehmen ihnen so die Angst vor dem Krankenhausaufenthalt


  • Zur Erinnerung an den aufregenden Morgen im Krankenhaus gibt es für die kleinen Besucher OP-Mützen, Pinzetten und Mundschutz


Aufgeregte Stimmen klingen durch die Eingangshalle der St. Antonius Klinik in Wegberg: 15 Drittklässler der Erich-Kästner-Grundschule wollen gleichzeitig über ihre Erlebnisse im Krankenhaus erzählen. Doch Brigitta Wimmers, Projektleiterin an der St. Antonius Klinik, behält die Ruhe. „Einer nach dem anderen, ihr kommt alle dran“, sagt sie und hört geduldig zu. Gehirnerschütterungen, Platzwunden, Atemnot: Die Schüler übertreffen sich selber mit ihren Berichten. „Doch vor einer Operation hätte ich Angst“, sagt Lea (8). Genau diese aber sollen die Schüler durch ihren Besuch in der St. Antonius Klinik verlieren.

„Wir wollen den Kindern die einzelnen Schritte von der Ambulanz bis zur stationären Aufnahme zeigen und ihnen so die Furcht vor einem Krankenhausaufenthalt nehmen“, beschreibt Wimmers das neueste Projekt der Klinik, bei dem in den nächsten Wochen zahlreiche Grundschüler und Kindergartenkinder das Krankenhaus besuchen werden. „Im Mittelpunkt steht dabei unser Bär Anton, der beim Klettern gefallen ist und Schmerzen in der Hand hat“, so Wimmers. Sie hatte sich spontan bereit erklärt, das Projekt mit den Führungen zu übernehmen.

Gemeinsam mit Teddy-Bär Anton erleben die Grundschüler und Lehrerin Birgit Lingen-Zengen einen spannenden Morgen im Krankenhaus: Während es in der Ambulanz hektisch zugeht und Arzthelferin Martina Lange die Gruppe schnell wieder verlassen muss, nimmt sich Annemarie Hofer aus der Röntgenabteilung viel Zeit, um den Kindern den genauen Ablauf beim Röntgen zu erklären. Begeistert begutachten die Kinder die Bleischürze, die vor gefährlichen Röntgenstrahlen schützt und erkennen Schädel, Füße und Rippen auf verschiedenen Röntgenbildern. Beim Ultraschall hat Geburtstagskind Dominik (9) seinen großen Auftritt: Dr. Josef Mohammadie zeigt seine inneren Organe. „Cool“, heißt es dabei immer wieder von seinen Mitschülern. Für Dominik und Elif (9) steht danach endgültig fest: „Ich will auch Arzt werden. “ Julia (8) und Katharina (8) dagegen gefällt es besser, den kranken Bär, der zum Schluss stationär aufgenommen wird und ein Bett auf der chirurgischen Station erhält, noch ein wenig abzuhören und ihm einen fachgerechten Verband anzulegen.

Zur Erinnerung an diesen Morgen gibt es für jeden Schüler OP-Mützen, Pinzetten und einen Mundschutz. Damit können sie ihre Klassenkameraden, die nächste Woche in die St. Antonius Klinik kommen, schon mal vorbereiten. „Jeder Besuch wird unterschiedlich ausfallen, denn wir müssen in den einzelnen Abteilungen natürlich Rücksicht auf die aktuelle Situation nehmen“, sagt Brigitta Wimmers. Die Premierengäste hatten Glück. Zum Abschluss ihres Besuches in der Klinik stand auch der Notarzt-Wagen noch zur Besichtigung bereit.
01. März 2011: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820
In neuen Räumen kümmern sich die Mitarbeiter, wie beispielsweise Kira Mentzel, die eine Ausbildung als Demenzbetreuerin absolviert, in der St. Antonius Klinik speziell um die Patienten, die auch an Demenz leiden. Foto: Alois Müller

Neues Konzept zur Betreuung von Demenz-Patienten im Krankenhaus

Wenn Demenz-Patienten erkranken, brauchen sie eine Klinik, die neben der akuten Erkrankung auch die Demenz berücksichtigt. Die St. Antonius Klinik in Wegberg bietet diese optimale Versorgung mit neuen Räumen und neuen Mitarbeitern. Im Rahmen der Alzheimer Tage im Kreis Heinsberg werden die Geschäftsführerin Dany Molz und die Pflegedienstleitung am Donnerstag, 30. September 2010, das neue Konzept zur Betreuung von Patienten mit der Zusatzdiagnose Demenz vorstellen. Dazu erläutert Hasan Alagün vom Demenz-Servicezentrum Nordrhein Westfalen Regio Aachen/Eifel die besonderen Anforderungen, die Demenz-Patienten an eine Klinik stellen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Eingangshalle der St. Antonius Klinik. Während der Vorträge steht eine begrenzte Anzahl von Betreuungsplätzen in der Tagespflege zur Verfügung. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 02434/84-179 möglich. Mitarbeiter von Pflegezentren und Angehörige von Demenz-Patienten sind herzlich eingeladen, sich über das neue Konzept in der St. Antonius Klinik zu informieren.

"Im Sommer haben wir mit der Umgestaltung einiger Räume auf der Station II begonnen", berichtet Jo Beckers. Neue Betten wurden angeschafft, leuchtend warme Farben von Möbeln und Einrichtungen tragen zu einer positiven Grundeinsstellung bei. "Für Menschen, die an Demenz leiden, ist ein Aufenthalt im Krankenhaus oft besonders problematisch, weil ihre nachlassenden Fähigkeiten im Bereich der Sprache, Leistungsfähigkeit, Gedächtnis, Urteilsvermögen und Orientierung eine Diagnostik und Behandlung oft sehr schwer machen", weiß Beckers. Um den besonderen Bedürfnissen der Demenz-Kranken gerecht zu werden, wurden drei neue Mitarbeiterinnen eingestellt. "Sie kümmern sich speziell um die Alltagsbetreuung der Menschen. Dabei werden Musik- und Aromatherapie, aber auch Beschäftigungs- und Bewegungstherapie angeboten.

"Wir freuen uns, dass wir unser neues Konzept im Rahmen der Alzheimer Tage im Kreis Heinsberg der Öffentlichkeit vorstellen können ", sagt Dany Molz.  "In den vergangenen Wochen wurde bereits ein Flyer "Wenn Demente erkranken..." an Pflegeheime und Hausärzte verschickt, um auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung am 30. September bietet nun eine weitere Möglichkeit, die Öffentlichkeit für die Angebote zu sensibilisieren.  
21. September 2010: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820
Wenn Demenz-Patienten erkranken - Neue Räume und Mitarbeiter bieten optimale Versorgung
 
Wegberg
- Neuer Schwerpunkt in der St. Antonius Klinik in Wegberg: Das Krankenhaus will sich in Zukunft verstärkt auf die Versorgung von internistisch und chirurgisch Erkrankten, die zusätzlich an Demenz leiden, spezialisieren. "In einer immer älter werdenden Gesellschaft erkranken immer mehr Menschen an Demenz. Für sie ist ein Krankenhausaufenthalt oft problematisch", berichtet Jo Beckers, Pflegedienstleiter der St. Antonius Klinik. Bei diesen Patienten lässt die Leistungsfähigkeit von Gedächtnis, Sprache, Urteilsvermögen und Orientierung immer mehr nach. "Diese Störungen können eine sachgerechte Diagnostik und Behandlung deutlich erschweren", so Beckers. Demenz-Patienten brauchen daher spezielle Versorgungsstrukturen, beispielsweise bei der stationären Unterbringung.
Geschäftsführerin Frau Dipl. Ing. Dany Molz

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wird in der St. Antonius Klinik einiges verändert. Auf der Station II werden neue Betten angeschafft und einige Räume umgestaltet: Leuchtend warme Farben von Wänden und Einrichtungen tragen zu einer positiven Grundeinstellung bei. Bilder mit jahreszeitlich wechselnden Motiven schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Auch eine individuelle Beschilderung der Zimmertüren, zum Beispiel ein Blumenmotiv statt einer Zimmernummer, soll dazu beitragen, dass sich die Menschen in der ungewohnten Umgebung besser orientieren können. An den Eingangstüren werden Bewegungsmelder installiert, um Patienten mit Weglauftendenz vor einem unkontrollierten Entfernen von der Station zu schützen.

"Anfang August haben drei neue Mitarbeiterinnen ihre Arbeit bei uns aufgenommen", so Beckers. Sie sollen sich speziell um die Alltagsbetreuung der Demenz-Patienten kümmern. Zusätzlich werden Mitarbeiter zur Musik- und Aromatherapie eingesetzt. Dabei werden Befindlichkeitsstörungen mit ätherischen Ölen behandelt und über Musik der Zugang zu den Erkrankten erleichtert. "Die Organisation aller Abläufe orientiert sich an den speziellen Bedürfnissen der Patienten", so Beckers. "Wir werden deshalb auch Beschäftigungs- und Bewegungstherapien anbieten." Ein weiterer Schwerpunkt bei der Betreuung der Patienten wird die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und den Pflegeeinrichtungen sein. "Diese läuft unter dem Stichwort Biographiearbeit: Je mehr wir über die Patienten und ihre Wünsche und Vorstellungen wissen, desto angenehmer können wir ihnen einen notwendigen Krankenhausaufenthalt machen", so Beckers. "So wird eine möglichst schnelle Rückverlegung in die gewohnte Umgebung gewährleistet."

Um auf ihren neuen Schwerpunkt aufmerksam zu machen, wird die St. Antonius Klinik in den nächsten Tagen einen Flyer "Wenn Demente erkranken ..." an Pflegeheime und Hausärzte schicken und in verschiedenen Einrichtungen im Kreis Heinberg auslegen. "So wollen wir die Öffentlichkeit für unser neues Angebot sensibilisieren", sagt Geschäftsführerin Dany Molz. Auch die letzte Sitzung des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie, der für den Kreis Heinsberg ein Schwerpunktkrankenhaus für die Versorgung von Erkrankten mit Demenz als Begleiterkrankung sucht, fand in den umgestalteten Räumen der St. Antonius Klinik statt. "Bei einem Rundgang konnten sich die Mitglieder des Arbeitskreises ein Bild über unsere Aktivitäten für die Erkrankten mit Demenz machen", so Molz. "Unser Ziel ist es, dass sich Menschen mit Demenz auch in einer ungewohnten Umgebung sicher und geborgen fühlen. Dabei hilft unser geschultes Fachpersonal mit viel Verständnis, Einfühlsvermögen und Geduld."





11. August 2010: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820

Bürgermeister Pillich bei der Spiroergometrie
Bürgermeister Reinhold Pillich (2. von rechts) testet bei seinem Besuch in der St. Antoniusklinik die Spiroergometrie. Dr. Wladyslaw Lis, Wirtschaftsförderer Theo Schmitz und Dany Molz schauen zu. Foto: Alois Müller
Bürgermeister Pillich bei der Spiroergometrie Bürgermeister Reinhold Pillich (2. von rechts) testet bei seinem Besuch in der St. Antoniusklinik die Spiroergometrie. Dr. Wladyslaw Lis, Wirtschaftsförderer Theo Schmitz und Dany Molz schauen zu. Foto: Alois Müller

Vorstellung der neuen Spiroergometrie
Besuch von Bürgermeister Reinhold Pillich

Eine Stippvisite in die St. Antonius Klinik in Wegberg machte jetzt Bürgermeister Reinhold Pillich. Geschäftsführerin Dany Molz führte ihn und den städtischen Wirtschaftsförderer Theo Schmitz durch die Abteilungen und stellte die neuesten Entwicklungen in der Klinik vor.
Im Mittelpunkt des Besuches stand die Spiroergometrie, ein neues medizinisches Verfahren in der Inneren Abteilung, das es derzeit in der Region nur in der St. Antoniusklinik gibt. Dr. Wladyslaw Lis, Chefarzt der Inneren Abteilung, führte das Gerät vor, durch das die körperliche Leistungsfähigkeit, Herz- und Lungenfunktionen, objektiv getestet werden können. Durch die Messung der Atemgase ergeben sich Rückschlüsse auf den Stoffwechsel in Ruhe und unter Belastung. Die Messwerte werden über einen Computer ausgewertet und wiedergegeben. Gerade bei Herzkranken ist die Spiroergometrie sehr aussagekräftig, um zum Beispiel zu erkennen, ob bei einem Patienten eventuell auch die Lunge angegriffen ist. "Das erweitert noch einmal unser medizinisches Spektrum", erklärte die Geschäftsführerin der St. Antoniusklinik.


Pillich informierte sich auch über die steigenden Patientenzahlen seit Beginn des Jahres. Zum Schluss sagte der Bürgermeister noch einmal seine Unterstützung für die Zukunft der St. Antonius Klinik zu.
09. Juli 2010: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820
Chefarzt Dr. Ludger Dohmann
mit dem neuen Hämoperfusionsgerät, das bei Vergiftungen eingesetzt wird Chefarzt Dr. Ludger Dohmann mit dem neuen Hämoperfusionsgerät, das bei Vergiftungen eingesetzt wird

Intensivstation zwischen moderner Apparatemedizin und einem Leben in Würde
 

Wegberg - Nur das leise Surren der Maschinen ist zu hören, ansonsten ist es still. Die Ruhe wird nur hin und wieder von einem leisen Piepen unterbrochen. Blau gekleidete Krankenschwestern und Pfleger kontrollieren regelmäßig den Zustand der Patienten. Die Intensivstation der St. Antonius Klinik in Wegberg ist gut belegt. Eine Patientin sitzt in einem Rollstuhl und wartet auf die Verlegung auf eine andere Station. Sie hat nach einer Blutvergiftung viele Tage um ihr Leben gekämpft, jetzt hat die alte Dame es geschafft. "In der Sepsis-Therapie ist unsere Erfolgsquote hoch", berichtet Chefarzt Dr. Ludger Dohmann. Sein Team ist gut eingespielt. Auch die Ankündigung eines Notfalls, der mit dem Rettungswagen unterwegs in die St. Antonius Klinik ist, bringt die Mitarbeiter nicht aus der Ruhe. Jeder weiß, was zu tun ist, so dass der neue Patient schnell intensivmedizinisch versorgt und überwacht wird. Diesmal ist es ein Mensch, der versucht hat, seinem Leben mit Tabletten ein Ende zu setzen. "Hier kommt unsere neue Hämoperfusion zum Einsatz. Mit diesem neuen Erweiterungsgerät zur unserer Dialyse- und Hämofiltrations-Einheit können die Giftstoffe aus dem Körper gefiltert werden", sagt Dohmann. "Darauf sind wir besonders stolz, denn in Deutschland arbeitet außer uns nur noch eine Klinik in Hamburg mit diesem Verfahren. Für den Kreis Heinsberg bedeutet dies eine optimale Versorgung, für die St. Antonius Klinik die Möglichkeit, bei Vergiftungen noch schneller Leben retten zu können.

"Wir sind technisch auf einem sehr hohen Niveau", berichtet Dr. Ludger Dohmann. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2006 wurde die Intensivstation mit hochwertigen Geräten erheblich aufgestockt. Vier Beatmungsgeräte und zwei Maschinen zur Nierenersatztherapie sowie modernes Picco-Monitoring runden die hochwertige Ausstattung ab. "Dieses Verfahren liefert wichtige Parameter zur Beurteilung der Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion und unterstützt so die Entscheidung für eine optimale Therapie", sagt Ludger Dohmann.

Würde der Menschen steht im Mittelpunkt

Bei allen technischen Voraussetzungen, die eine optimale Versorgung der Patienten gewährleisten, aber steht für Dohmann und sein Team der Mensch immer im Vordergrund. "Die persönliche Betreuung spielt auf unserer Station eine ganz besondere Rolle. Dabei werden auch die Angehörigen mit einbezogen. Wir dürfen bei unserer Arbeit nie vergessen, den Wunsch und die Würde des Menschen zu respektieren", beschreibt der Chefarzt den schwierigen Spagat zwischen der modernen Apparatemedizin und dem Wunsch vieler hochbetagter Patienten, ihr Leben in Würde zu beenden. "Die Palliativmedizin, bei der die Lebensqualität und die Autonomie des Patienten vor der Lebenserhaltung um jeden Preis steht, gewinnt angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung auch bei uns eine immer größere Bedeutung", sagt Dohmann. Die Schmerzen erträglich machen und das Leben lebenswert, heißt es deshalb auch auf der Intensivstation der St. Antonius Klinik. In den vergangenen Jahren habe sich die Intensivmedizin verändert. "Es gilt heute der Grundsatz: So wenig wie möglich, soviel wie nötig", sagt Ludger Dohmann. "Die Patienten werden beispielsweise so kurz wie möglich beatmet, die Schonung der Lunge steht dabei im Mittelpunkt. Auch Sedierungen werden nur sehr vorsichtig eingesetzt, damit die Patienten jederzeit aufgeweckt werden können."

Im Drei-Schichtendienst sind 15 Krankenschwestern und Pfleger auf der Intensivstation im Einsatz. "Unsere Arbeit reicht vom Überprüfen der Beatmungs- und Infusionseinstellungen, über das Verabreichen von Medikamenten bis zur Körperpflege und Verbandwechsel. Die Dokumentation aller Werte ist besonders wichtig", beschreibt Daniela Menzel, seit einem Jahr Stationsschwester auf der Intensivstation, die vielfältigen Aufgaben. "Auch wenn es an drei Stellen gleichzeitig piepst oder klingelt, müssen wir Ruhe bewahren, schließlich kann davon ein Menschenleben abhängen."

Die tägliche Arbeit mit Schwerkranken fordert das ganze Team jeden Tag neu. "Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit, jeder wächst hier über sich hinaus", berichtet Ludger Dohmann. Ziel ist es, allen Mitarbeitern eine intensivmedizinische Weiterbildung zu ermöglichen, um die Arbeit auf der Intensivstation der St. Antonius Klinik auch in Zukunft auf dem hohen Niveau zu halten.

Die Intensivstation der St. Antonius Klinik
  • Chefarzt Dr. Ludger Dohmann, ist auch Chefarzt der Anästhesie
  • 15 Krankenschwestern und Pfleger kümmern sich um die Patienten
  • acht Betten stehen zur Verfügung
  • hochmoderne technische Ausstattung: das neue Hämoperfusionsgerät ist nach Hamburg das einzige dieser Art in Deutschland
 
 
 
 


17.05.2010 Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820

Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich lauscht mit anderen Besuchern einem Fachvortrag über Desinfektion. Foto: Alois Müller Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich lauscht mit anderen Besuchern einem Fachvortrag über Desinfektion. Foto: Alois Müller
Großer Zuspruch beim "Tag des Neubeginns"
Wegberger besuchen St. Antoniusklinik


Erfolgreicher Neubeginn in der St. Antoniusklinik Wegberg: Beim "Tag der offenen Tür" nutzten zahlreiche Besucher aus Wegberg und der Umgebung die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Krankenhauses zu blicken. Die Chefärzte stellten das Leistungsspektrum der Klinik und die einzelnen Fachabteilungen vor, erklärten die medizinischen Geräte oder simulierten eine Darmspiegelung. "Wir sind alle begeistert über den großen Zuspruch der Bevölkerung", sagte Dany Molz, Geschäftsführerin der St. Antoniusklinik Wegberg. "Das zeigt uns, dass der Bedarf an einem ortsnahen Krankenhaus in Wegberg nach wie vor sehr groß ist. Mit viel Rückenwind und Motivation werden wir jetzt weiter unseren Weg des Neubeginns gehen."

Für die Ärzte der St. Antonius-Klinik begann der Tag mit einem Frühstück im Café Leonie´s. Zusammen mit den Chefärzten des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (AKH), dem Kooperationspartner der Klinik, wurden dazu die niedergelassenen Ärzte aus Wegberg zu einem Gespräch unter Kollegen eingeladen. Dabei bot sich die Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch. "Ich bin sehr optimistisch, dass die Kooperation der beiden Krankenhäuser funktioniert und die St. Antoniusklinik ein neues und erfolgreiches Kapitel aufschlagen kann", informierte Gerold Eckardt, Geschäftsführer des AKH Viersen. Auch alle Chefärzte des Viersener Krankenhauses standen interessierten Besuchern aus Wegberg Rede und Antwort. "Für die St. Antonius-Klinik bietet die Zusammenarbeit mit dem AKH eine Vielzahl neuer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten über die Grundversorgung der Patienten hinaus", so Eckardt. Dazu gehören zum Beispiel radiologische, gynäkologische oder urologische Untersuchungen.

Kurzvorträge und Infostände im Foyer

Neben medizinischen Kurzvorträgen konnten die Besucher außerdem einen Operationssaal besichtigen, Blutdruck und Blutzucker messen lassen oder an einem Gerät testen, wie gut man sich die Hände desinfiziert hat. Die kleinen Besucher kamen in der Ambulanz zusammen. In der dortigen Gipsstation erstellten sie mit Hilfe von Mitarbeitern der St. Antoniusklinik Gipsbeine, die später zu Nikolausstiefeln umfunktioniert werden können.

Daneben gab es Infostände des Altenheims, der Caritas Wegberg, des Medizinischen Trainingszentrums Physio Plan und zahlreiche Informationen zu Themen wie Demenzerkrankungen. Das Cafe Leonie´s lud zu einer Pause bei heißer Suppe, Würstchen oder hausgemachtem Kuchen ein. Im Foyer und in den einzelnen Abteilungen des Krankenhauses sah man nur zufriedene Gesichter. Der so genannte "Tag des Neubeginns" macht angesichts der vielen positiven Stimmen zur Veranstaltung optimistisch.
30. November 2009: Medienbüro Müller-Bringmann Telefon 02166-62820
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